Wo wird das Pelletmodul eingebaut?

Das Pelletmodul gibt es in zwei verschiedenen Varianten. Zum einen können Sie das Pelletmodul mit Handbefüllung einbauen. Hier befinden sich der Kachelofen und der Vorratsspeicher normalerweise in einem Raum. Das Pelletmodul wird in die Ofenhülle integriert und Sie als Kachelofenbesitzer müssten dann je nach Bedarf den Vorratsspeicher mit Pellets befüllen.


Die zweite Variante wäre, dass sich der Vorratsspeicher automatisch befüllt. Hier befindet sich das Pelletmodul meist freistehend in einem anliegenden Nebenraum, kann aber auch in der Ofenhülle untergebracht werden. Der Jahresvorrat an Pellets wird in einem Gewebesilo gelagert. Sensoren im Vorratsspeicher erkennen, wann Pellets nachgefüllt werden müssen. Durch den Einbau unserer Steuerung EOSr5 können Sie exakt einstellen zu welchen Zeiten Sie eine Befüllung wünschen.

Holzpellets

Es gibt viele gute Gründe, die für den Einsatz von Holz als Brennstoff sprechen.

Der Preis von Holz, entweder in der Form von Scheitholz oder Pellets, entwickelt sich aufgrund seiner regionalen Verfügbarkeit weitgehend unabhängig von Öl- und Gaspreisen, die im Zuge knapper werdender Ressourcen und der Ökosteuer unweigerlich weiter steigen werden.

Holz in Form von Pellets besteht aus genormten, zylindrischen Presslingen, die aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt werden.

Für die Produktion werden sogenannte Sägenebenprodukte wie z.B. Sägemehl oder Hobelspäne verwendet. Sie werden ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln unter hohem Druck hergestellt und haben einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg. Damit entspricht der Energiegehalt von einem Kilogramm Pellets ungefähr dem von einem halben Liter Heizöl.

Was sollte man beim Kauf von Holzpellets beachten?

Grundsätzlich gilt: Je besser die Brennstoffgüte, um so höher der Heizwert und die Wärmefreisetzung! Beim Kauf von Pellets sollte man daher immer darauf achten, dass es sich um eine genormte Pelletsqualität handelt (DINplus oder ÖNORM). Nur so kann garantiert werden, dass der Brennstoff keine gesundheitsschädlichen Verunreinigungen wie chemische Bindemittel sowie Leime, Lacke und Kunststoffe von Althölzern beinhaltet. Somit kann ein optimaler, fehlerfreier Betrieb der Anlage gewährleistet werden. Garantieansprüche werden meist abgewiesen, wenn Anlageschäden auf eine minderwertige Pelletsqualität zurückzuführen sind.